Wertpapier & Börse

Die Anlage in Wertpapiere ist im Rahmen einer ganzheitlichen Vermögensanlage kaum wegzudenken. Jedoch wirft dieses komplexe Thema auch Fragen auf. Die Antworten auf die häufigsten Fragen haben wir Ihnen im Folgenden zusammengestellt.  

Was ist das Beratungsprotokoll?

Das Beratungsprotokoll ist ein Instrument zur Dokumentation der Anlageberatung für Privatanleger. Es soll dem Schutz der Anleger und der Verbesserung der Beratungsqualität dienen. § 34 Abs. 2a Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sieht vor, dass Wertpapierdienstleistungsunternehmen und Banken über jede Anlageberatung bei einem Privatkunden ein schriftliches Protokoll anfertigen müssen. Das Protokoll muss vom Anlageberater unterzeichnet und dem Kunden ausgehändigt werden. Die Protokollpflicht erstreckt sich nur auf Geschäfte mit Wertpapieren, nicht auf die Vermittlung anderer Anlageformen wie Tagesgeld oder Festgeld und ebenso wenig auf den Verkauf geschlossener Beteiligungen.

Nach § 14 Abs. 6 Wertpapierdienstleistungs-Verhaltens- und Organisationsverordnung (WpDVerOV) muss das Beratungsprotokoll vollständige Angaben über folgende Punkte enthalten:

  • den Anlass der Anlageberatung,
  • die Dauer des Beratungsgespräches,
  • die für die Beratung maßgeblichen Informationen über die persönliche Situation des Kunden,
  • Informationen über die Finanzinstrumente und Dienstleistungen, die Gegenstand der Beratung sind,
  • die wesentlichen Anliegen des Kunden und deren Gewichtung,
  • die im Gespräch erteilten Empfehlungen und die wesentlichen Gründe für diese Empfehlungen.
     

Wie werden Fonds gehandelt?

Bitte beachten Sie, dass es sich bei Fondgeschäften nur umgangssprachlich um Kauf oder Verkauf handelt. Man spricht vom außerbörslichen Handel, da die Fondsanteile von der Kapitalanlagegesellschaft (KAG) ausgegeben, bzw. zurückgenommen werden. Zu welchen Zeiten dies getan, wird hängt von der KAG ab und ist demnach unterschiedlich.
Die Rücknahme von Fondsanteilen kann unter Maßgabe des §37 Abs. 2 zum Schutze des Anlegers ausgeschlossen werden. Dies ist der Fall, wenn außergewöhnliche Umstände oder ein abnormes Marktumfeld diese Maßnahme erforderlich erscheinen lassen, um die Interessen der Anleger zu wahren. Die Kapitalanlagegesellschaft hat das Bundesamt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) über die Umstände der Rücknahmeaussetzung zu informieren.
 

Was bedeutet KIID und PIB?

Das Produktinformationsblatt (auch Verbraucherschutzinformation oder Beipackzettel genannt) soll dazu dienen, Anlegern auf einen Blick die wesentlichen Chancen und Risiken von Bankprodukten übersichtlich darzustellen. Es soll somit dem Verbraucher ermöglichen, die wesentlichen Eigenschaften des Finanzprodukts schnell zu erfassen und verschiedene Anlageprodukte miteinander leichter zu vergleichen.
Bei Investmentfonds wird das Produktinformationsblatt als »Wesentliche Anlegerinformationen« oder auch Key-Investor-Information-Document (KIID oder verkürzt KID) bezeichnet. Das KIID ersetzt den vereinfachten Verkaufsprospekt.
 

Welche Depotmodelle gibt es?

Die Santander Bank bietet 2 unterschiedliche Depotmodelle an. Ob Basis- oder Premium-Depot, für jeden Anlegertyp ist das passende Modell dabei. Klare und transparente Entgeltstrukturen machen es einfach, sich für das optimale Depot zu entscheiden.
Eine Übersicht unserer beiden Depotmodelle finden Sie in unserem Depotvergleich.
 

Welche Papiere sind bei Ihnen handelbar?

Grundsätzlich können Sie bei uns alle Papiere ordern, die zum Handel an einer deutschen oder internationalen Wertpapierbörse zugelassen sind. Gegebenfalls werden wir für Sie die Order als reines Ausführungsgeschäft platzieren. 

Mit welchen Fondsgesellschaften kooperieren Sie?

Die Santander möchte, dass Sie von den besten Fonds des gesamten Marktes profitieren. Deshalb bieten wir neben der Santander-Fondspalette auch erstklassige Fonds von fremden Investmentgesellschaften an. Derzeit kooperieren wir mit 15 Fondsgesellschaften.

Allerdings ist die Voraussetzung, dass die angebotenen Fonds in einem dreistufigen Auswahlprozess beweisen, dass sie wirklich die besten sind.

  1. Auswahl qualifizierter Investmentgesellschaften als Kooperationspartner.
  2. Bewertung der einzelnen Fonds durch die renommierte Rating-Agentur Lipper. Kriterien wie Performance und Risiko werden ebenso berücksichtigt wie die Qualität des Fondsmanagements.
  3. Selektion der Fonds mit dem größten Potenzial und Zusammenfassung zu Musterportfolios durch die Santander Analysten.
     

Welche Transaktionskosten fallen bei Ihnen an?

Die Höhe der Transaktionskosten ist maßgeblich davon abhängig, welches Papier Sie wie und wo ordern. Alle relevanten Preise entnehmen Sie bitte unserem Preis- und Leistungsverzeichnis unter Punkt 4. Preis- und Leistungsverzeichnis

Kann ich bei Ihnen ein Musterdepot führen?

Legen Sie hier Musterdepots mit den Wertpapieren an, die Sie genauer beobachten wollen. Nutzen Sie die umfangreichen Informations- und Analyseangebote, um auch in Ihrem Wertpapierdepot die richtige Entscheidung zu treffen. Mein MusterDepot

Wie sind die Handelszeiten?

Die Santander Bank richtet sich grundsätzlich nach den Handelszeiten der deutschen Börsen für die entsprechenden Wertpapierarten. Aktien werden zurzeit an deutschen Präsenzbörsen von 08:00 bis 20:00 Uhr (Computerhandel XETRA 9:00 bis 17:30 Uhr) gehandelt.

Reines Ausführungsgeschäft an internationalen Börsen obliegt Ihrer eigenen Verantwortung und richtet sich nach den Zeiten der jeweiligen Handelsplätze. Hier ist ggf. wegen Zeitverschiebungen Vorsicht geboten.
 

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