Einlagensicherung

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Was ist das Einlagensicherungssystem der Banken in Deutschland

Das Einlagensicherungssystem der Banken in Deutschland hat 2 Stufen:

Stufe 1:
Zunächst kommt die gesetzliche Sicherung „Entschädigungseinrichtung Deutscher Banken GmbH (EdB)" zum Tragen. Der gesetzliche Entschädigungsanspruch jedes berechtigten Bankkunden ist pro Einleger begrenzt auf Einlagen bis zu einer Höhe von 100.000 €.

Stufe 2:
Darüber hinaus sind fast alle deutschen Banken Mitglied der Einlagensicherungssysteme ihrer jeweiligen Institutsgruppe (private Banken, Sparkassen oder Volksbanken/Raiffeisenkassen).

Die Santander Consumer Bank AG ist ebenfalls Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V.. Das bedeutet, dass alle Einlagen, die nicht über die gesetzliche Sicherungseinrichtung (EdB) abgedeckt werden, durch den Einlagensicherungsfonds geschützt werden. Der Einlagensicherungsfonds sichert alle Verbindlichkeiten, die in der Bilanzposition „Verbindlichkeiten gegenüber Kunden“ auszuweisen sind. Hierzu zählen Sicht-, Termin- und Spareinlagen einschließlich der auf den Namen lautenden Sparbriefe. Die Sicherungsgrenze je Gläubiger beträgt bis zum 31. Dezember 2019 20 %, bis zum 31. Dezember 2024 15 % und ab dem 1. Januar 2025 8,75 % des für die Einlagensicherung maßgeblichen haftenden Eigenkapitals der Bank.

Das bedeutet, dass bei der Santander Consumer Bank AG die Sicht-, Termin- und Spareinlagen, aber auch auf den Namen lautende Sparbriefe, Namensschuldverschreibungen sowie von der Bank ausgestellte Schuldscheine umfassend abgesichert sind.

Ein Entschädigungsanspruch besteht nicht, wenn Einlagen nicht auf die Währung eines EU-Mitgliedstaates oder auf EURO lauten. Durch den Einlagensicherungsfonds nicht gedeckt sind Inhaberpapiere. Ebenfalls nicht gedeckt sind Depotwerte; hierfür besteht allerdings auch keine Notwendigkeit, weil diese Papiere Eigentum des Kunden bleiben.

Seit dem Inkrafttreten des Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetzes sind die Banken ebenfalls gesetzlich verpflichtet, ihre Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften durch Zugehörigkeit zu einer gesetzlichen Entschädigungseinrichtung zu sichern (gesetzliche Anlegerentschädigung). Dieser Schutz greift allerdings nur, wenn das Kreditinstitut dem Kunden einen Anspruch auf Verschaffung von Besitz und Eigentum an Wertpapieren nicht erfüllen kann, wenn also Wertpapiere abhanden kommen oder untergegangen sind. Kunden haben im Schadensfall Anspruch auf Ersatz von 90% ihrer Forderungen aus Wertpapierverbindlichkeiten der Bank (10% sind  Eigenbehalt), begrenzt auf einen Gegenwert von maximal 20.000 €.

Weitere Informationen zum Thema Einlagensicherung sind insbesondere auf den folgenden Websites zu finden:

Bundesverband deutscher Banken - Einlagensicherung

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)

 

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